2018 – quintessenz (finale)

den letzten gedanken, den ich 2018 denn widmen möchte, ist jener über meine (gefühlt) wohl endgültige desillusionierung darin, dass sich liebe in zeiten des (neoliberal durchwirkten) kapitalismus (noch) entwickeln kann – eine äußerst schmerzliche erkenntnis aus nunmehr etwas mehr als 28 jahren aktiven lebens unter dessen ägide …

es gibt dafür mannigfaltige formen von zweckgemeinschaften, in denen man sich gegenseitig beständig beteuert, wie sehr man sich bräuchte: um entspannt die anhäufung von besitztümern/geld als primären –wenn nicht gar einzigen– lebenssinn zu kultivieren.

liebe war, ist und bleibt für mich jedoch etwas, das sehr viel tiefer in das sein (des wesens) eindringt – und zudem verändert. und glücklicherweise braucht sie für eine wirkungsentfaltung weder geld noch ein materielles fundament, das als ihre ‚absicherung‘ fungiert.

wir lesen uns (vielleicht): im februar.

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